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Hintergrund: Wenn es um Kosten im Gesundheitswesen geht, spielen unbewiesene Reflexe eine entscheidende Rolle. Im Grundtenor gilt die Annahme, dass 20%-30% des Leistungsvolumens im Gesundheitswesen verschwendetes Geld ist. Im Hintergrund solcher Annahmen agiert die Expansionstheorie, wonach die Medizin immer mehr Krankheiten generiert, sobald eine geheilt ist, weil die Menschen immer älter werden.

Es gibt nur eine Methode, die Zweckmässigkeit und Wirtschaftlichkeit medizinischer Leistungen korrekt zu prüfen: das sind Audits in der Medizin. Wie man Medizin nicht beurteilen sollte: mit Vergleichsforschung oder mit Wirtschaftlichkeitsverfahren von santésuisse (mehr dazu auf unserer Website Physicianprofiling.ch)

Die Expansionstheorie konnte empirisch nie überzeugend belegt werden. Dass hingegen präventive Medizin die Zahl der Krankheiten bis ins hohe Alter senkt, wurde anhand guter empirischer Daten für die Kompressions-Theorie belegt.

Auf dieser Website sind Informationen zur Expansions- und Kompressiontheorie u.a. mit eigener Studie an > 3000 Patientinnen aufgearbeitet.

Die Wirkung der Expansionstheorie in der Gesellschaft ist heute vorherrschend und zerstört Leben und Gesundheit unter Generierung zusätzlicher Versorgungskosten. Die Stakeholders, welche diese Theorie vertreten, reichen vom Bund über Aerzteverbände und Pharmavertreterinnen.

Das Problem: die Expansionstheorie ist keinem gesellschaftlichen Diskurs unterworfen, sie wirkt als Fake-Narrativ unhinterfragt krebsartig in das Gesundheitswesen und die Gesellschaft.

Die Lösung: es muss für jede einzelne Person erkennbar sein, ob ein Stakeholder sich für die Expansions- oder die Kompressionstheorie entscheidet. Vertreter expansionistischer Theorien müssen erkennbar werden, damit die Bevölkerung sich vor ihnen schützen kann. Produkte von Expansionisten benötigen ein entsprechendes Label. Stakeholder, Aerztinnen, Fachgesellschaften und anderen Institutionen können mit geeigneten Methoden überprüft und ein Kompressionisten-Label erhalten. Damit ist sichergestellt, dass die Versorgung von Patientinnen nicht versteckte oder offen rationiert werden.

Das Forum Gesundes Langes Leben arbeitet aktiv daran, die Erhaltung der Gesundheit auch in der Schweiz zu gewährleisten, damit die Gesundheit der schweizerischen Bevölkerung nicht durch Rationierung zerstört wird und immense Folgekosten daraus resultieren.