Assekuranz

Versicherungen und Kassen sind dazu da, im versicherten Schadensfall Leistungen zu erbringen. Es geht um ein Milliardengeschäft. Doch ist der Schadensfall versichert? Diese Kernfrage bildet den Streitpunkt von tausendfach auch gerichtlich ausgetragenen und mit hohen Kosten verbundenen Streitereien.

Im Ergebnis ist die Wirkung der Assekuranz in der Gesellschaft krankheits-expansionistisch. Hier die einzelnen Mechanismen:

  1. Invalidenversicherung: diese ist schon lange nicht mehr Invalidengerecht. Zusammen mit Bundesrat, Lobbying, Rechtsparteien und Gerichten erfolgt eine krankheitstreibende Verweigerung legitimier Leistungen an die Erkrankten.
  2. Militärversicherung: Unfallfolgen als vorbestehende Krankheit interpretiert. Eine Black Box zu L Fallzahlen, Fehlurteilen und Vertuschungen von lebensbedrohlichen Wehrdiensten.
  3. SUVA: beliebt ist die Streichung von Leistungen, indem angeblich keine Unfallfolge mehr vorliegt. Mittlerweile verfügt die SUVA deshalb über mit 54 Mia Fr. gefüllte Kassen, die eigentlich den Versicherten gehören.
  4. Santésuisse: Wirtschaftlichkeitsverfahren führen zu Rationierung medizinischer Leistungen aus Regress-Angst und durch Anpassung an die medizinische Versorgung (Rationierung eigener Leistungen).
  5. Vertrauensärzte: beliebter und teurer Mechanismus der Krankenkassen, Leistungen zu verweigern, erhöht die Krankheitslast in der Bevölkerung.
  6. Pensionskassen: diese haben kein Interesse daran, dass alte Menschen noch älter werden.

Die Assekuranz schürt auch gerne Zweifel zur Effektivität des Gesundheitswesens, befürwortet Fallpauschalen, QALY und Rationierung und versucht damit, das Vertrauen der Bevölkerung in die Medizin zu zerstören. So wird erreicht, dass die Assekuranz ihre Kassen immer weiter füllen können.

Welche Bedeutung hat die Assekuranz in der Schweiz in der politischen Förderung der Expansionisten-Theorie?